Netbook: Eine aussterbende Gattung

Es war das Jahr 2007 als uns Asus den Eee PC 701 präsentierte, damals noch mit 7 Zoll Display, Linux, Celeron Prozessor und 4GB Flashspeicher. Das Netbook war geboren und setzte in den folgenden Jahren zum Höhenflug an. Die kleinen, handlichen und sehr günstigen Netbooks eroberten die Herzen von Groß und Klein im Sturm. Intel Atom und später AMD Brazos waren die stromsparenden Rechenkerne einer ganzen Geräteklasse. So mancher Hersteller und maches Internetmedium hat sich gar auf Netbooks spezialisiert. Nahezu täglich kamen neue Geräte auf den Markt. Innerhalb kürzester Zeit wurden die neun bis zehn Zoll großen Geräte zu Hoffnungsträger einer ganzen Wirtschaftssparte.

Aber was machte das Netbook eigentlich so beliebt? Da wäre zu aller erst der geringe Preis zu nennen. Netbooks gab es ab 200 Euro. Aber auch das platzsparende Format, gepaart mit der langen Akkulaufzeit machten die Netbooks attraktiv. So manch ein Kunde hat sich auch wegen Windows XP noch für ein Netbook entschieden. Denn mit den Netbooks erlebte auch das bereits totgesagte Windows XP seinen zweiten Frühling. Nicht einmal sechs Jahre später ist der ganze Hype verflogen und die neuen Stars heißen: Tablet, Phablet und Smartphone.

Mit Acer und Asus haben Anfang des Jahres die letzten beiden großen Hersteller angekündigt sich aus dem Markt zurückzuziehen. Aktuell haben wir noch einige Exemplare des Acer Aspire One 756 auf Lager, gleichwohl es sich hierbei um kein klassisches Netbook mehr handelt.

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