Deutschlands hellste Köpfe daddeln am meisten

Eine im Auftrag des Branchenverbands Bitkom durchgeführte Befragung belegt die besondere PC-Spielfreude unter gebildeten Menschen. Das Klischee des ungebildeten Zockers gerät ins Wanken, glaubt Tobias Arns, Gaming-Experte bei Bitkom. „Der Anteil der Spieler ist unter Abiturienten und Akademikern am höchsten.“ Demnach spielen 36 Prozent aller Akademiker und Abiturienten Computerspiele. Laut Studie gehört jeder dritte Deutsche (35 Prozent) über 14 Jahren der Gamer-Gemeinde an.

Und allmählich fällt auch hier eine Männerbastion: Mittlerweile entdecken 28 Prozent der Frauen ihre Leidenschaft für Computerspiele – was immerhin eine Steigerung von 6 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 ergibt. Dass Spielen am PC nicht nur dem Zeitvertreib dient, sondern logisches Denkvermögen und Motorik steigert, davon ist jeder zweite Abiturient und Hochschulabsolvent überzeugt. 77 Prozent der Schüler und Studenten sind davon überzeugt, dass Computerspiele die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit steigern sowie das strategische Denken verbessern und zu einer besseren Geschicklichkeit beitragen. Unter Hauptschülern dagegen finden sich diese Aussagen mit einem Anteil von 44 Prozent deutlich seltener.

Rund zwei Drittel der befragten Bundesbürger (67 Prozent) ist darüber hinaus überzeugt, dass Computerspiele auch im Schulunterricht bisher nur stiefmütterlich behandelt worden seien. Ebenfalls die Mehrheit der Abiturienten und Akademiker (73 Prozent) sieht in dieser Angelegenheit Nachholbedarf. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa über 1000 in Deutschland lebende Personen ab 14 Jahren.

Quelle: Bitkom

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