IDF: Zukunft der Ultrabooks

Derzeit findet in San Francisco das jährliche Intel Developer Forum (IDF) statt. Dort gewährt der Chipriese eine Vorschau auf die Produkte der kommenden Monate und Jahre. Unter anderem wurden auf dem IDF die neuen Ziele und Spezifikationen der Haswell-Ultrabooks für 2013 vorgestellt.

Mit der Einführung der im nächsten Jahr erscheinenden CPU-Architektur „Haswell“ soll der Stromverbrauch weiter sinken. Intel spricht von einer TDP von gerade einmal zehn Watt bei Mobil-CPUs (Ivy Bridge: 17 Watt). Die Ultrabooks der dritten Generation sollen aufgrund der kleineren Kühler noch dünner und leichter werden. Bei der Akkulaufzeit gibt Intel mit mindestens neun Stunden die neue Marschroute vor. Heutige Ultrabooks müssen mindestens fünf Stunden ohne Steckdose durchhalten.

Eine HD-fähige Webcam und zwei Mikrofone für die Sprachsteuerung sollen auch Pflicht werden. Dass ein modernes Ultrabook über WLAN verfügt, ist selbstverständlich, aber das Modul muss in Zukunft Geschwindigkeiten von mindestens 300 MBit/s unterstützen. Die Gestensteuerung mit zwei Fingern wird ebenfalls zur Pflicht, wenngleich dies bereits zum Standard gehört.

Weiterhin muss ein Ultrabook nach spätestens sieben Sekunden aus dem Schlafzustand aufwachen. Für SSDs stellt diese Anforderung kein Problem dar, aber insbesondere günstige Ultrabooks verfügen meist nur über Cache-Lösungen. Der SSD-Cache wird nur beim Aufwachen genutzt, liegt im Betrieb aber brach. Dies ist in Zukunft nicht mehr gestattet. Zukünftige Ultrabooks müssen über mindestens 16 Gigabyte SSD-Cache verfügen, die auch im Betrieb genutzt werden.

Intel gibt den Herstellern zudem eine ganze Liste mit optionalen Empfehlungen mit auf dem Weg: Thunderbolt, Full-HD-Bildschirm, NFC-Schnitstelle und eingebaute UTMS/LTE-Modems.

Quelle: Heise

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