Samsung 305U1A im Test: Die Größe macht den Unterschied

Nach dem Auspacken des Samsung 305U1A stellt sich uns die Frage, welche Geräteklasse wir nun tatsächlich vor uns haben – Netbook, Subnoetbook oder etwas gänzlich Neues. Im Laufe dieses Tests werden wir auf diese Frage näher eingehen sowie die Vor- und Nachteile ausfindig machen.Technik auf kleinstem Raum

Samsung hat sich beim 305U1A für ein 11,6 Zoll großes Display entschieden, welches gleich mehrere Vorteile bietet. Einer davon ist die mit 1.366 x 768 Pixel höhere Auflösung gegenüber 10-Zoll-Geräten. Das schlägt sich natürlich positiv auf die Pixeldichte und die allgemeine Bildqualität nieder, an der wir nichts auszusetzen haben.

Beim Prozessor steckt ein AMD E450 mit zwei Kernen und 1,65 Gigahertz unter der Tastatur. Die CPU taktet sich im Akkubetrieb, bei geringer Auslastung, automatisch auf 830 Megahertz herunter und spart somit viel Energie. Die Bildaufbereitung übernimmt eine AMD Radeon HD 6320. Auf der Hauptplatine stecken außerdem vier Gigabyte DDR3 Arbeitsspeicher.

Das große Plus dieser Kombination ist die Rechenleistung, welche sogar das ruckelfreie Abspielen von Full HD-Material ermöglicht. Wir empfehlen jedoch dafür unbedingt den Netzbetrieb. Für die externe Bildausgabe ist auch ein dafür nötiger HDMI vorhanden. Auch bei der Dateigröße müssen keine Kompromisse eingegangen werden, denn die Festplatte fasst insgesamt 500 Gigabyte. Da die leistungsschwache Hardware nicht sonderlich viel Strom benötigt, kann Samsung auf einen leichteren und kleineren Akku mit vier Zellen zurückgreifen. Im Akkubetrieb erreicht das Samsung 305U1A unter normalen Arbeitsbedingungen, mit etwas abgedunkeltem Bildschirm, Laufzeiten von gut vier Stunden.

Auf ein optisches Laufwerk muss aufgrund der Größe verzichtet werden. Dies ist aber in Zeiten von Cloud, Downloadcontent und Co. nicht weiter tragisch. Wer dennoch nicht auf die gute alte CD/DVD verzichten will, kann ein externes Laufwerk an einem der USB-Ports anschließen. Der Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss wurde übrigens auf einen Port zusammengelegt. Mit von der Partie sind auch WLAN und Bluetooth sowie ein Gigabit-LAN-Port. Ein Kartenleser befindet sich etwas versteckt in der Front und die Webcam beobachtet den User aus der bekannten Position.

Beim Betriebssystem greift Samsung auf Windows 7 Home Premium 64-Bit zurück – nicht auf das abgespeckte Windows 7 Starter, welches auf vielen Netbooks vorinstalliert ist. Samsung legt übrigens eine vollwertige Recovery-CD bei.

Ergonomievorteile eins 11,6-Zoll-Notebooks

Wie bereits erwähnt bietet das 11,6-Zoll-Format mehrere Vorteile. Neben der höheren Auflösung wird dies insbesondere bei der Tastatur spürbar. Fehlerfreies und schnelles Tippen ist durch die in der Breite etwas gewachsene Tastatur und dem sehr guten Anschlag nicht nur Theorie, sondern lässt sich mühelos in die Praxis umsetzen. Auch für das Touchpad bleibt genügend Platz. Die Oberfläche des Touchpads ist glatt, während die Handballenauflage mit kleinen Noppen überzogen ist.

Zur bequemen Einrichtung und Überwachung der wichtigsten Funktionen ist das Samsung Control Center vorinstalliert. Darüber lassen sich alle Netzwerkverbindungen und Energieoptionen kontrollieren sowie einige Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel das Aufladen per USB, auf Wunsch de- und aktivieren.

Der Schlankheitswahn von Samsung

Man möchte fast meinen das Samsung 305U1A wiegt beinahe nichts, denn das Notebook bringt lediglich 1,2 Kilogramm auf die Waage. Um den Ggabit-LAN-Anschluss in dem äußerst flachen Gerät unterzubringen, musste Samsung zu Trick 17 greifen. Der Gigabit-LAN-Port lässt sich erst nach dem ausklappen nutzen. Dadurch ist das 305U1A lediglich 28 Millimeter dick. Die Verarbeitung ist sehr gut und das Notebook überdies äußerst verwindungssteif.

Fazit: Das Samsung 305U1A ist smart

Auf die Eingangsfrage, in welche Geräteklasse sich das Samsung 305U1A einordnen lässt, gibt es keine klare Antwort. Für ein Netbook ist das Gerät zu groß und zu schnell. Am ehesten ist es der Kategorie Subnotebooks zuzuordnen, auch wenn diese Notebooks einen wesentlich höheren Anschaffungspreis haben. Denn eine der Stärken des kleinen Alleskönners ist eben der Preis. Das Samsung 305U1A kostet bei ARLT derzeit 439 Euro.

Der Einsatzzweck für das Samsung 305U1A gestaltet sich vielseitig. Einerseits lässt sich das Subnotebook auch im beengten Sitz der Economy-Klasse komfortabel nutzen, andererseits macht es auch als mobile Multimediazentrale eine sehr gute Figur. Eines ist jedoch Gewiss, dass Samsung 305U1A ist zu schade für den Schreibtisch.

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