Test: Das Acer Iconia A500 im Alltag

Erst vor wenigen Wochen haben wir euch das Acer Iconia mit Windows und Keydock vorgestellt. Heute testen wir die Android-Version. Das Keydock wird beim Iconia A500 nicht benötigt weil Android 3.0 Honeycomb auf Fingereingaben optimiert ist.

Hardwarespezifikationen

Das Acer Iconia A500 verfügt über einen kapazitiven 10,1-Zoll-Multi-Touchscreen. Die Auflösung beträgt 1.280 x 800 Pixeln. Der hervorragende Kontrast sowie die klaren Farben haben uns in der Praxis begeistert. Das im ausgeschalteten Zustand sehr stark spiegelnde Display bereitete entgegen unserer Erwartungen im Betrieb keine Probleme. Ein PC ohne Internet ist heutzutage kaum mehr vorstellbar, daher verbindet sich das Tablet mit der mobilen Welt vorzugsweise per WLAN. Das Modul verfügt über die Standards b/g/n. Zusätzlich bietet das Iconia A500 noch Bluetooth 2.1.

Bei der Hardware setzt Acer auf einen Nvidia Tegra 250 mit 2 x 1.0Ghz und einem GB-RAM. Der Flash basierte Speicher fasst bis zu 32 GB an Daten. Sollte der Platz nicht ausreichen kann man noch eine Micro SD-Karte mit bis zu 64 GB in den Kartenleser stecken. Das Acer Iconia A500 bietet zudem die Möglichkeit USB-Sticks direkt anzuschließen. Ein zweiter USB-Port ist als Mini-Variante ausgeführt – ebenso wie der HDMI-Anschluss.
Der Kopfhöreranschluss befindet sich der direkt neben dem Einschaltknopf an der linken Seite. Im oberen linken Bereich ist eine Lautstärkenwippe positioniert sowie ein Sperrschalter gegen unerwünschte Rotationen durch den Lagesensor. Dieser reagiert sehr schnell auf Veränderungen. Die fünf Megapixelkamera an der Rückseite sorgt für erstaunlich gute Bilder. Für Videotelefonie befindet sich an der Front noch eine zwei Megapixelkamera. Mit seinen 730 Gramm ist das Acer Iconia A500 etwa 250 Gramm leichter als die Windows-Variante. Das Tablet liegt gut in der Hand.

Android 3.0 Honeycomb

Acer installiert auf dem Tablet bereits einige Apps und Spiele vor. Für Fotos, Musik und Videos ist der nemoPlayer vorinstalliert. Bei Google Places kommt der GPS-Sensor zum Tragen der die genaue Position angibt. Dieser lässt sich selbstverständlich auch deaktivieren. Für Youtube-Videos ist ebenfalls eine App vorhanden. Bei HD-Videos kommt das Acer Iconia A500 an seine Leistungsgrenze meistert die Aufgabe jedoch nach anfänglichen Rucklern problemlos. Mit Need for Speed Shift, Lets Golf und Hero of Sparta ist zudem für ausreichend Spielspaß gesorgt. Einzig der Flash-Player fehlte uns bei den Programmen. Im Alltag lässt es sich sehr gut mit Android 3.0 arbeiten.
Akku

Eine volle Akkuladung reicht für etwa einen Arbeitstag bei normaler Nutzung. Die Aufladung des Polymer-Akkus per Netzteil ist in etwa 3 Stunden erledigt. Außerdem lässt sich das Tablet per USB-Kabel am Rechner aufladen – beides ist im Lieferumfang enthalten.

Fazit

Das Acer Iconia A500 ist die Alternative zum iPad 2. Aus technischer Sicht konnte uns vor allem das Display überzeugen. Die derzeitige Schwäche wird in Zukunft wohl der größte Trumpf – Google Android. Noch ist die Software nicht ganz bugfrei, wenngleich der Frustfaktor nahezu nicht vorhanden ist. Mit jedem Update kommen weitere nützliche Funktionen hinzu und Google arbeitet mit Hochdruck am Bugfixing. Mit jedem weiteren Tag füllt sich zudem der Android Marketplace mit immer mehr nützlichen Apps. Das Iconia Tablet bieten wir im Shop für 499 Euro an. – sowohl in der Android als auch Windows-Version.

Anmerkung: Wir hatten zu Beginn des Tests Probleme das Acer Iconia mit dem WLAN zu verbinden. Ein Firmwareupdate unseres Routers hat Abhilfe geschaffen.

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